La Brauns Alltag

Mabon 2016

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Mabon 2016

 

Trotz angeschlagener Gesundheit bin ich dankbar,  für die Ernte des vergangenen Jahres. Sicher, es gibt  kaum Erfolge zu verzeichnen. Alles dümpelte mehr oder weniger vor sich hin. Mein Ziel endlich nicht mehr aufs Amt angewiesen zu sein, ist in weiterer Ferne denn je. Aber was soll es. Auf der anderen Seite habe ich es besser, als ein Großteil der Menschheit. Ich habe ein Dach über dem Kopf, zu essen und so viel Liebe in meinem Leben. Also wozu jammern? Ich bin einfach mal dankbar für das was ich habe. Um Missverständnissen vorzubeugen, ich hadere oft mit den Umständen. Bin oft verzweifelt, dass dies und das nicht richtig vorangeht. Das wir nicht mehr Geld haben, mehr Sicherheit. Daher sind solche Tage wie die Erntefeste so wichtig, sie bringen mich dazu auf das zu sehen, was ich habe und nicht dem hinterher zu jammern, was ich haben möchte. 

Mabon2016_s

In Bezug auf meine Gesundheit habe ich mal in Karten geguckt. Die geborstene Eiche (klassisch: Der Turm) liegt in der Vergangenheit. Die Gegenwart sagt: Vertrauen und den Instinkten folgen, dann kommt alles ins Gleichgewicht. Also nicht schlecht.

Es geht mir deutlich besser. Gestern habe ich sogar ein wenig im Garten gewerkelt. Dieses Jahr habe ich mir das kleine Beet in unserem Hinterhof vorgenommen, das die letzten Jahre doch arg verwilderte. Nächstes Jahr möchte ich mir dort einen Kräutergarten anlegen. Überhaupt habe ich festgestellt, dass mir das in der Erde wühlen gut tut. Ein guter Ausgleich zum am Schreibtisch sitzen und im Wolkenkukusheim unterwegs zu sein, ist es alle mal.


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La Brauns Alltag

Atemtechisch inkooperative Patientin

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Herbstlaub

Ich wäre eine atemtechnisch inkooperative Patientin schreibe der Radiologe. So eine Frechheit, dabei habe ich geatmet was das Zeug hielt, jedenfalls so gut ich konnte. Ein weiterer Schlag, mit mir kann man es ja machen, bin ja nicht fit genug irgend jemand zu verprügeln. Die Hausärztin jedenfalls ist nicht zufrieden mit mir. Weiter Antibiotikum und zum Lungenarzt. Sie macht mir einen Termin, damit ich vor Januar rankomme. Ansonsten hat sie mich ermahnt, endlich wirklich Ruhe zu halten und nicht mehr so viel nebenbei zu erledigen. Toll! Ist ja nicht so, dass ich nichts zu tun habe. Aber wahrscheinlich hat sie recht und ich werde dem mal folgen. Genug zu Lesen habe ich, dass sollte also kein Problem sein.

Also werde ich mich zu Bette verfügen und während meiner Rekonvaleszenz, hier regelmäßig rumjammern. Gemäß des ehernen Grundsatzes “Wenn ich leide, dann nicht allein”.

 


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La Brauns Alltag

Schmerzhafte Erkenntnis

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Farbig

Heute war bei uns Holzaktion. 3 Schüttmeter sollten von der Straße geklaubt, durchs Haus geschleppt und im Schuppen verstaut werden und ich konnte nicht helfen. Seit einer Woche nehme ich nun Antibiotika und es geht mir schlechter. Bei dem Versuch wenigstens ein bisschen mit anzufassen, musste ich schnell erkennen, dass es keinen Zweck hat. Schweißausbrüche, Schmerzen beim Atmen und Schwindel, dass kann es wirklich nicht sein. Gestern habe ich beim Lungenarzt angerufen und erfahren, dass dieser erst im Januar einen Termin hat. Toll! Nun muss ich meiner Hausärztin morgen klar machen, dass sie dort anruft und mir so schnell wie möglich einen Termin verschafft. Von dem nicht wirklich helfen können und im Weg stehen, war ich so erschöpft, dass ich den gesamten Nachmittag im Bett verbracht habe. Also wurde es wieder nichts mit schreiben.  Das nervt!

Morgen geht es zur Ärztin und dann bin ich gespannt was die Dame meint, wie es mit mir weitergehen sollen. Ich habe ja bereits im März festgestellt, dass 2016 ein Arschloch ist. Das hat sich nicht geändert. Gesundheitlich ist es mir noch nie so schlecht gegangen. An meine psychischen Macken bin ich ja gewöhnt, aber das nun auch dauernd körperlich was ist … nee, dass ist nicht gut und drückt auch auf die seelische Verfassung.


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La Brauns Alltag

Herbstliche Gedanken

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Wäsche

Es wird deutlich Herbst. Die Sonne ist noch da, aber das Licht hat sich schon verändert. Kastanien purzeln von den Bäumen und werden schon mal für den Mabonaltar gesammelt. Also einige, weit mehr werden fürs Wäschwaschen gebraucht. Geht sehr gut, wollte ich erst gar nicht glauben. Seit einigen Jahren, setzen wir Kastanienlauge an und waschen damit die Hundedecken. Ich mag den Herbst, mag es wenn so ein wenig Abschied in der Luft liegt und man sich bei jedem Wäscheaufhängen fragt: Ist es das letzte Mal dieses Jahr, dass wir draußen trocknen können?

Morgen steht uns ein weiterer Herbstindikator ins Haus, wir bekommen Holz und ich kann nicht mithelfen es reinzuschleppen, weil ich noch immer nicht wieder auf den Damm bin. Also haben wir einen lieben Freund gefragt und der hat zugesagt, dass er helfen wird. So kann ich mich denn schonen, was leider noch dringend nötig ist. Mittlerweile bin ich schon morgens heiser und verschleimt. Donnerstag muss ich zur Ärztin und ich brauche einen Termin beim Lungenarzt. Es ist so lästig, so ausgebremst zu sein!

 

 


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Bücher, Lesen, Schreiben

Schreiben und Lesen

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Brille

Geht wieder! Wobei Lesen die ganze Zeit ging, auch wenn ich mich von zu fordernden Büchern ferngehalten habe. Ich bin so gespannt auf Thomas Melles “Die Welt im Rücken”. Es ist eine literarische, autobiografische Schilderung seiner Bipolarität. Ein Thema, in dem ich mich ja recht gut auskenne, da seit vielen Jahren betroffen.  Doch wie gesagt, so angeschlagen habe ich mich nicht daran getraut und eher gemütliches gelesen. Unter anderen die Ruth Galloway Krimis von Elly Grifftihs, die mir  Beate Vera empfohlen hat, die ihrerseits sehr tolle Krimis schreibt. Elly Grifftihs Geschichten um die forensische Archäologin Ruth Galloway, haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Der Krimiplot ist stimmig, die Figuren interessant, nur im historischen Gebälk knirscht es manchmal gewaltig, zum Beispiel, wenn der Mörder, welcher den römischen Göttern huldigt und opfert, auf einmal Hekate das eine oder andere Opfer zukommen lässt. Hekate ist nun mal eindeutig griechisch.

Nun mal zum Schreiben. Seit gestern geht es wieder.  Ich hatte schon Befürchtungen, dass ich nicht mehr in die Abseits Geschichte reinkomme, nach der langen Pause, aber es hat geklappt. Wieder hat sich meine Methode, erst einmal mit der Hand zu schreiben und es denn in den Computer zu übertragen bewährt. Es klingt zwar nach doppelt gemoppelt, ist es aber nicht. Dadurch, dass ich noch einige Seiten handschriftlich hatte, war ich beim übertragen sofort wieder in der Geschichte. Außerdem kann man so schon mal gleich ein wenig editieren.

Ich habe vorhin Beate Vera erwähnt und möchte noch einmal auf ihre Bücher hinweisen. Hier in der Reihenfolge:

Wo der Hund begraben liegt 

Wenn alle Stricke reißen

Das sind die ersten beide Bände um den Privatdetektiven Martin Glander, seiner Liebsten Lea Storm und seiner Partnerin Merve Celik. Im nächsten Frühjahr erscheint denn der 3. Band. Hier gibt es eine Leseprobe zu Blut, Schweiß und Tränen: http://beate-vera-books.de.tl/Leseprobe-BLUT%2C-SCHWEISS-UND-TR-Ae-NEN.htm

 


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Bücher

Besserung in Sicht

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So langsam geht es aufwärts. Gestern war mir noch gar nicht gut und ich habe die meiste Zeit im Bett verbracht. Heute bin ich schon motivierter vom Lager gehopst und freue mich gleich auf Frühstück mit Viktor. Der kam gestern Abend reichlich fertig heim. Er hat uns bei der Anti TTIP Demo in Hamburg würdig vertreten.

irrsinnige Begegnungen

Ich jedenfalls habe es im Bett gemütlich gehabt und habe mich an dem neuen Buch der Edition Narrenflug gefreut. Irrsinnige Begegnungen von Eris von Lethe. Die Bücher sind am Donnerstag gekommen und sind wohlgeraten. Es sind 24 Erzählungen – hier mal der Klappentext:

Eris von Lethe gibt einen tiefen Einblick in Begegnungen, die geprägt sind von Sehnsucht und von Illusion, von Verletzungen und von Rachephantasien. Sie lässt das Aufeinandertreffen von Vergangenheit und Gegenwart auf der Bühne verdrängter oder niemals abgeschlossener Schicksale Wirklichkeit werden. Die Zukunft ihrer Protagonisten formiert sich oftmals fernab äußerer Realität, bebildert sich im Kopf und führt die Sinne in die Irre.

Falls jemand Interesse hat, das Buch kostet 13,00 €. Einfach  E-Mail an mich oder an bestellungen@edition-narrenflug.com und schon ist es versandkostenfrei auf dem Weg.


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La Brauns Alltag

Lungenentzündung!

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areyourealy

Wie es aussieht laufe ich seit einigen Wochen mit einer Lungenentzündung durch die Gegend. Gut, die Ursache für das Fieber ist also gefunden. Hätte ich mir die Sonographie meines Bauches sparen können. Da ist auch alles im grünen Bereich. Was wiederum auch schön zu wissen ist. Weniger schön ist, dass ich die nächsten Tage Antibiotika nehmen muss. Aber immerhin brauche ich nicht weiter zu diversen Ärzt*innen und suchen, woran es liegt.

Trotzdem fühle ich mich nicht besonders gut und merke das es gerade wieder einmal recht dunkel ist. Ich versuche mich an eine gewisse Struktur zu halten, um nicht ins Nichts abzurutschen und dabei locker genug zu bleiben, damit ich genügend Ruhephasen habe. Also wie so oft, ein Tanz auf dem Drahtseil und das Seil ist diesmal verdammt dünn.


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Bipolar, La Brauns Alltag

Ausgewogen

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schokoreale_s

In einem richtig ausgewogenen Zustand befinde ich mich selten. Entweder habe ich die das Gefühl die Welt aus den Angeln heben zu können oder aber ein finales Bad in der Ostsee scheint verlockend. Das ist sehr kräftezehrend, doppelt schlimm, wenn ich in einer relativ ausgewogenen Phase auch noch mit körperlichen Wehwehchen zu kämpfen habe. Da ich seit Wochen immer wieder einmal Schüttelfrost und Fieberschübe habe, bin ich nun auf einer Art Ärztmarathon unterwegs. Heute ging es zum Radiologen und morgen zur Sonographie. Dann muss ich sicher noch einen Termin bei meiner Hausärztin machen, um die Ergebnisse zu besprechen. Das bringt meinen Tagesablauf, der so strukturiert ist, dass ich einigermaßen gut zurecht komme durcheinander. Es macht mir Angst. Gleichzeitig ist mir natürlich klar, dass es geklärt werden muss, dass ich nicht dauernd mit Fieberattacken im Bett liegen kann. So hänge ich also einmal wieder. Kann mich nur schlecht konzentrieren und kaum schreiben. Habe also beschlossen mir eine Auszeit zu nehmen, bis ich mit den Ärzten durch bin. Es ist an der Zeit sehr vorsichtig zu sein und zu hoffen, dass es diesmal ohne Medikamente und ohne Ausraster abgeht.

 


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La Brauns Alltag, Schreiben

Licht, mehr Licht

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Lichtmalerie

Gestern Abend bin ich endlich einmal wieder draußen gewesen. Tagsüber war es mir zu warm, was ja viele ganz schön finden, ich aber nur bedingt. Das Schöne an den Abendrunden ist, dass ich Lichtzeichnungen fotografieren kann.  Im Laufen kann ich eh gut nachdenken und im Dunkeln  besser  es noch geht, weil ich da wirklich nur spazieren gehe und nicht noch tausend andere Dinge, wie Klopapier kaufen im Kopf habe. Auf meinen Abendrunden denke ich besonders intensiv über meine Texte nach. Da klärt sich einiges. Zum Beispiel, was in Teil eins gehört und was in Teil zwei der Abseits Trilogie. Sogar ein zwei Elemente für Teil drei haben sich schon gefunden. Es gehet also voran, obwohl ich nicht gerade viel pro Tag schreibe, aber eine Menge denke, notiere, jongliere und  merke  es wird bunter. Das mehr Licht in die Sache kommt und alles farbiger und heller wird. 

 


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Bücher, La Brauns Alltag, Lesen

Sonntag – Ruhe vor dem Sturm

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the_prophecies

Mal wieder Sonntag. Was ja schön ist, denn Sonntag ist der Tag an dem ich arbeiten darf, aber nicht muss. So habe ich dann den Morgen mit Stricken verbracht. Melindas Pullover wächst und gedeiht. Beim Frühstück haben wir “Das Lob der Torheit” von Erasmus von Rotterdam gehört. So ein kluger Mann. Scharfsinnig, ironisch und lustig. Gefällt mir sehr. Heute Abend werde ich ein neues Buch beginnen. The Prophecies von Philip Carr-Gomm. Carr-Gomm ist Leiter von The Order of Bards Ovates and Druids und ein Mann der einige kluge Bücher zum Thema Druidentum und Paganismus geschrieben hat. Er ist auch Mitherausgeber und Gestalter zweier meiner Lieblingstarots, nämlich des Druid Crafts und des Wildwood Tarots. Nun hat er einen Roman geschrieben, der mich sehr interessiert. Hier ein Teaser:

Ansonsten werde ich es heute ruhig angehen lassen. Die nächste Woche wird anstrengend. Zwei Arzttermine und neue Bücher kommen. Irrsinnige Begegnungen von Eris von Lethe. 24 Erzählungen rund um die Fragilität der menschlichen Psyche.

Da ich noch nicht wieder richtig fit bin, werde ich mir nächste Woche immer einmal zwischendrin eine Auszeit gönnen. Ich muss vermeiden, wieder flach zu liegen.


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