4711 Alter erreicht

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4711_s

4711 Echt Kölnisch Wasser. Der Duft, den ich mit den wunderbaren Frauen meiner Kindheit verbinde. Tante Klärchen, Oma Frieda, Oma Elisabeth … immer wenn ich sie traf, versank ich in einer Umarmung und in diesen Duft. Warum 4711 in den Ruf geriet ein Duft für alte Damen zu sein  … ich weiß es nicht. Es riecht wundervoll. Herrlich frisch zitronig und leicht. Um so mehr freue ich mich, dass ich heute ein Päckchen mit Miniaturfläschen bekommen habe. Ich werde also wunderbar duften, wenn ich heute ins Literaturhaus gehe. Ingvar Ambjörnsen und Gabriele Haefs, die Spenderin des köstlichen Duftes, lesen dort aus der jüngsten deutschen Veröffentlichung von Ingvar Ambjörnsen, übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Unter der Link zur Veranstaltung und ein Link zu meiner Rezension.

http://literaturhaus-sh.de/programm/literaturkalender_sh.event.3393.html

 

Aus dem Feuer von Ingvar Ambjørnsen


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Ausschau halten

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sturmmoewe

Auf der gestrigen Reise nach Hamburg und zurück, habe ich wieder einmal festgestellt, dass wir, von der schreibenden Zunft, doch ein recht parasitäres Pack sein können. Ich ertappe mich immer beim Menschen beobachten und beim Belauschen von Gesprächen. Sehr spannend und man weiß ja nicht, wann und wozu man es brauchen kann. Die gestrige Fahrt war sehr ergiebig, besonders die Rückfahrt. Drei angetrunkene Damen, in verschiedenen Gewichtsklassen, anscheinend Weihnachtsmarkt geschädigt, worauf die Haarreifen, mit an der Spitze blaublinkenden Nikolausmützen verwiesen, die sich über jeden Scheiß, den sie sich per SMS sandten vor Lachen fast bepissten. Das wahrlich Interessante war, dass man die Ursache des Gesprächs nicht kannte, die war ja per SMS in die Welt gekommen, sondern nur anhand der anschließenden Diskussion erraten konnte, um was es ging. Könnte doch die Grundlage für ein neues Gesellschaftsspiel sein.


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Happy Birthday to me

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herz-glueckwunsch

So, nun ist er fast vorbei, der letzte Geburtstag mit einer „5“ davor. Hoffentlich werde ich mit dem 60zigten nicht erwachsen. Das habe ich all die Jahre erfolgreich vermieden, da will man es ja  auf dem Rest nicht vermasseln.

Dass das Jahr 2016 und ich so unsere Schwierigkeiten hatten, habe ich ja bereits mehrfach erwähnt. Auch wenn es Quatsch ist, aber ich habe diesen Geburtstag doch sehr herbei gesehnt und begrüßt, weil er für mich irgendeine Art Neustart bedeutet. Natürlich ist es dummes Zeug. Nur ist da so ein wages Gefühl,  dass es nun  besser wird.

So nervig 2016 war, in gewisser Weise war es ein erfolgreiches Jahr. Ich habe 2 Bücher fertig, die im Laufe des nächsten Jahres erscheinen werden, habe diversen wundervollen Werken anderer Autor*innen geholfen gesehen zu werden, es gibt den Verlag immer noch und Herr Braun und ich sind nach wie vor sehr sehr glücklich. Meine recht wohlgeratene Tochter ist mir eine Freude, sowie auch meine äußerst temperamentvollen Enkelinnen. Das ist eine Menge um dankbar zu sein, was ich auch bin. Gibt es Wünsche? Nun ja, die gibt es immer, aber die sind nicht so entscheidend. Sicher wäre es schön, wenn der Verlag ein wenig mehr (oder überhaupt etwas) einbringen würde. Vielleicht kommt es ja noch. Erst einmal erscheint im Januar ein neues Buch. Vierertreffen – Schottland/Irland.

Eine besondere Freude ist mir, dass ich meine gesundheitliche Situation auch ohne die zweifelhafte Hilfe der Pharmaindustrie verbessern konnte. Das war eines der schönsten Gefühle dieses Jahr, wieder selbstbestimmt entscheiden was richtig ist. Dem eigenen Gefühl trauen und einfach den Schritt wagen.

 


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Medikamentenfrei

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the-door_s

Manchmal ist es doch richtig sich zu trauen und durch eine unheimlich wirkende Tür zu gehen. Vor einigen Wochen habe ich mich entschlossen alle Medikamente, einschließlich des Blutzuckersenkers Metformin, abzusetzen, weil mir mehr und mehr auf die seelische Verfassung drückte, dass ich dauernd irgendwas nehmen musste und weil ich von einigen nicht so schönen Nebenwirkungen las. Damals dachte ich, ich probiere es einfach mal und habe mir ein wenig ausgewogener essen und sehr viel mehr Bewegung verordnet, in der Hoffnung, dass damit genug getan ist. Wie gesagt, dass ist nun einige Wochen her. Damals, bevor ich das Metformin, abgesetzt habe, habe ich gemessen: 125 mg/dl. Heute habe ich gemessen und bin bei 117 mg/dl. Also scheint mein Konzept aufzugehen. Ich habe weitere 3 kg abgenommen, bin jeden Tag draußen, mal zu einer längeren, bis 2 Stunden Runde, mal eher in kleinen Einheiten und ich esse sehr regelmäßig. Also alles gut. Was ich noch weiter nehme ist Vitamin D und das recht hoch dosiert, jetzt im Winter.

In den ersten Tagen ohne Medikamente, habe ich mich immer mal gefragt, ob es die richtige Entscheidung war, ob es vielleicht doch besser wäre … Da habe ich dass Metformin denn noch im Apothekenschrank behalten. Heute werde ich es entsorgen! Juchuu!

 


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Beruhigt sich die Lage?

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dorothy-sayers

Kann es sein, dass es langsam ruhiger wird im Hause Braun? Oder wecke ich das Unheil, indem ich überhaupt frage? Ich hoffe es so. Jedenfalls verging der heutige Tag ohne nennenswerte Erschütterungen. (toi toi toi)

Die Karte auf dem Foto kam heute an und versüßte mir den Morgen. Ansonsten plagt mich das schlechte Gewissen, weil es mir einfach nicht so richtig gelingt, mit dem veganen Leben. Gestern waren wir in dem Imbisstro Veganirella, das ein Bekannter von uns betreibt und ich war so begeistert von dem leckeren Angebot. Also ein neuer Anlauf. Fürs Wochenende werde ich schon mal Schoko-Kirsch-Muffins vegan backen und mit zu den Kindern nehmen.

Der Schwager ist wieder auf den Beinen und wird morgen entlassen, blutig entlassen, so zu sagen. Nun ja, er fühlt sich recht gut und möchte auch heim. Also ist es wohl in Ordnung. Das Ergebnis lässt allerdings noch auf sich warten. Viktor wird ihn morgen abholen und nach Hause bringen. D. hat aber mitgeteilt, dass er erst nach dem Mittagessen geht, das will er in jedem Fall noch mitnehmen.  Eine gute Entscheidung wie ich finde.

So, nun aber Feierabend und dann gehe ich heute früh zu Bette.


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… tis the season to be jolly

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tralalala lalala

oh-tannebaum

… sollte man zumindest meinen. Doch genau genommen bin ich zu dem Schluss gekommen, es ist die Saison, die Verrückte schafft.

Es ließ sich heute nicht vermeiden, in die Stadt zu gehen um einzukaufen. Man kann nicht zutreten, die Autofahrer scheinen endgültig durchzudrehen, überall staut es sich. In den Geschäften wird sich angebrüllt, sogar in meinem Lieblingsschreibwarenladen, in dem sonst immer eine elegant entspannte. freundliche Atmosphäre herrscht, sind die Kund*innen extrem unfreundlich und die Verkäufer*innen wirken jetzt schon, drei Wochen vor Weihnachten, angespannt und sehen aus, als wenn sie dringend Urlaub brauchen, sind aber nach wie vor höflich und hilfsbereit. Ich jedenfalls habe angesichts der Lage beschlossen, dass ich nicht noch mal ins Einkaufszentrum oder in die Fußgängerzone gehe und habe mich mit Kaffee, Klopapier, Schreibpapier, und was sonst noch lebenswichtig ist, eingedeckt und muss nun nur noch in den Widerhaken. Dort wird es um diese Jahreszeit auch ein wenig hektischer, aber wenn man zu bestimmten Zeiten geht, ist es immer noch erträglich. Vor allem, kann ich mir dort die Wartezeit an der Kasse mit einem gemütlichen Plausch und einer Tasse Kaffee vertreiben.

weihnachtsmarkt-im-widerhaken

Eine Art Weihnachtsmarkt gibt es dort auch. Der ist überschaubar und es stinkt nicht nach ausgekotztem Glühwein.

Heute hat übrigens mein Kind Geburtstag. 35 Jahre ist das nun her, dass ich morgens um 07:00, mit dicken Bauch und schmerzverzerrten Gesicht am Kreißsaal vom AK Barmbek klingelte und von der Schwester gefragt wurde: „Was wollen sie?“ Worauf ich antwortete: „Werfen wenn es geht!“ Was hat die Tante sich gedacht? Dass ich ihr den Brockhaus oder einen Staubsauger verkaufen will?


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Merkwürdige Zeiten

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rosawolken

So schön sah der Himmel heute Abend aus. Leider geht es ansonsten nicht so rosarot im Hause Braun zu. Die letzte Woche endete harmonisch und mit dem erfolgreich abgeschlossenen NaNoWriMo, doch gleich der Montag brachte keine schöne Kunde. Mein Schwager musste erneut ins Krankenhaus. Tumore in der Blase. Jedenfalls ist erst einmal wieder alles offen. Ich wusste doch, dass dieses Arschloch 2016 noch einen Schlag für uns hat.


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Ich hab fertig

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nanowrimo-winnre2016

Es ist getan. Der 2. Teil „Tore“ ist fertig und ich habe mein NaNoWriMo-Ziel 3 Tage vor Schluss erreicht. Ein schönes Gefühl und nun werde ich mir einige Tage freinehmen und mich einfach nur freuen. Dann geht es mit dem 3. Teil „Tore – die Jägerin“ weiter, allerdings erstmal handschriftlich und wenn ich die ersten beiden Teile überarbeitet habe, geht es mit dem ernsthaften schreiben los. Warum so kompliziert? Weil alles sehr viel umfangreicher, sehr viel defiziler und vielschichtiger geworden ist, als anfangs geplant und weil ich nun höllisch aufpassen muss, damit mir keine Fehler unterlaufen.

Aber erst einmal feiere ich. Genau genommen haben wir gestern abend schon ein bisschen vorgefeiert.

kari_bremnes

Wir waren gestern Abend in der Halle 400 und haben Kari Bremnes im Konzert erlebt. Es war toll. Ich mag diese norwegische Sängerin schon sehr lange und habe mir immer gewünscht sie einmal live zu erleben, aber irgendwie klappte es immer nicht. Diesmal haben wir es geschafft und sind so erfüllt und glücklich nach Hause gekommen. Leider durfte in der Halle 400 nicht fotografiert werden, daher nur ein Foto von der erstandenen CD.

viehburgergehoez_herbst_2016

Heute ging es nach dem Frühstück hinaus in einen schönen Novembertag. Wir haben uns einen langen Spaziergang gegönnt. Fast zwei Stunden waren wir unterwegs, unter anderem im Viehburger Gehölz.

Nun wird der Feierabend eingeläutet und gleich gibt es Abendessen. Weißkohl! Kurioserweise mit Nudeln, da uns die Kartoffeln ausgegangen sind.


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Noch 1469 Worte

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… dann habe ich das NaNoWriMo Ziel dieses Jahr erreicht und den 2. Teil von Tore fertig.

endspurt

Und wenn ich es morgen schaffe, dann bin ich sogar drei Tage früher fertig geworden, als ich sollte. Es ist ein zweifacher Grund zur Freude. Einmal natürlich, dass der 2. Teil damit als 1. Entwurf steht und zum anderen, habe ich durchgehalten, habe ich etwas zu Ende gebracht. Am Liebsten würde ich gleich noch weitermachen, geht aber nicht, da wir noch etwas vorhaben.

Was habe ich gelernt in diesem Monat? 

  • Dass ich diszipliniert arbeiten kann.
  • Dass die Welt nicht untergeht, dass es völlig in Ordnung ist zu sagen: Sorry, ich kann jetzt nicht, ich muss erst noch schreiben.
  • Dass es ein schönes Gefühl ist voran zu kommen.
  • Dass es wichtig ist sich und das was man tut, ernst zu nehmen

Morgen geht es also in den Endspurt und dann werde ich mir bis nach meinem Geburtstag frei geben. Danach geht es denn ans überarbeiten.

Heute erlaube ich mir schon mal ein wenig stolz auf mich zu sein.


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Christmastime is near

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christmasisnears

Stelle ich verwundert fest. Sicher habe ich einen Kalender, an dem sich leicht feststellen lässt, dass das Fest der Liebe und der Gewalt am Fondue nahe ist, aber ich stecke, scheint es, immer noch im Oktober, seelisch. Ob es an den Temperaturen liegt? Keine Ahnung. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass meine Nachbarn dieses Jahr verhältnismäßig dezent dekorieren , was eine Wohltat für die Augen ist.

Ich gestehe, ich freue mich auf Weihnachten. Auf die ruhigen Tage und die Raunächte, auf die Spaziergänge mit Viktor und dem Gucken unseres bevorzugten Weihnachtsfilm: Hogfather von Terry Pratchett.

Jahrelang habe ich versucht jede Tradition zu vermeiden, habe versucht alles althergebrachte in Frage zu stellen, um am Ende festzustellen, dass sich eigene Gewohnheiten und Rituale herausbilden. Nicht nur um Weihnachten herum. Auch Silvester. Seit einigen Jahren spielen wir in der Silvesternacht Patience und hören ein Hörbuch der besonderes Art. Dazu gibt es Fritz Cola oder eine besondere Limonade. Wir geniessen diesen Abend besonders und meistens ist vier oder fünf Uhr am Neujahrsmorgen,  bevor wir aufhalten zu spielen. Dann gehen wir noch eine Runde spazieren, bevor wir uns schlafen legen. Ich mag unsere Traditionen, weil es halt unsere sind. Essenstechnisch sind wir offen. Es gab zu Weihnachten schon alles mögliche von Maccaroniauflauf, über Maultaschen zu Grünkohl.
Manchmal frage ich, ob sich einige unserer Rituale auf meine Tochter und meine Enkeltöchter übertragen. Ich würde mich freuen, aber nur, wenn es wirklich das ist, was ihnen entspricht. Sollte das nicht so sein, so hoffe ich sie haben keine Probleme damit sich davon zu lösen und sich eigenes zu erschaffen. Noch einmal möchte ich einen der größten Philosophen unseres Jahrhunderts zitieren.

Traditionen sind wie Teller, dazu gemacht in Stücke zu gehen


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